Bedienkonzepte für Geräte mit Touchscreen

· Brainstorm
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  1. „Lange gedrückt halten“ ist unelegant und sollte Sonderfunktionen vorbehalten bleiben (z.b. Icons umsortieren). Wenn man ohne Verzögerung navigieren will, kann es sein, dass man durch das Warten auf das Erscheinen des Kontextmenüs ausgebremst wird. Richtig ist deshalb, langes Drücken als Bedienkonzept grundsätzlich zu vermeiden. (z.b. für gängige Funktionen, wie paste n copy). Es geht um das Gefühl von „Drive“: nahtlose Bedienung, ohne Leerlauf. Zum Einblenden des Kontextmenüs würde sich dann eher ein Doppelklick oder das Nachtippen mit einem weiteren Finger anbieten (also erst Zeigefinger, dann mit Mittelfinger hinterhertippen).

  2. Beim Drücken eines Links drückt man häufig mehrmals, weil man nicht weiß, ob das Drücken registriert wurde. Richtig wäre es aber, wenn man grundsätzlich nur einmal drücken müsste, weil man ein klares Feedback bekommt, ob die Seite nach dem Drücken zu laden begonnen hat, oder nicht. Wenn man zu einem Link ein Kontextmenü öffnen möchte, sollte dies durch Zweifinger geschehen, welche man auch kurz nacheinander auflegen kann. Dabei wird dann die zuerst gedrückte Stelle als Touch-Punkt registriert und die zweite nur Hinweisgeber, dass erster Touch in ein Kontext verwandelt werden soll. Aber grundsätzlich können die Berührungen auch gleichzeitig geschehen, sofern nur ein Punkt als Link interpretiert werden kann oder die Finger dicht genug beieinander sind. Falls man nacheinander drückt, soll die Bedienung dadurch vereinfacht werden, dass sofort nach dem Drücken des ersten Links dieser durch Leuchten die Berührung signalisiert und dadurch deutlich wird, dass man nun die Option hat, wieder loszulassen, um den Link zu aktivieren (aufzurufen), oder durch ein zusätzliches Tippen eine Zusatzfunktion aufzurufen. Selbiges kann auch durch Doppelklick geschehen, wobei der zweite Klick nicht mehr so präzise sein muss, sondern eher symbolisch auf eine weitere Berührung gewartet wird, so wie beim Zweifinger-Touch, bloss dass hier kurz losgelassen wird. Man könnte auch beide Konzepte verknüpfen (eine Weitere Berührung nach erstem Kontakt, entweder durch nochmaliges Tippen oder durch zusätzliches Tippen von einem anderen Finger)

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